Webradio und Livestream

Spezialtipp

Radiofeature

Bild: SWR/Bundesverfassungsgericht bild_raum stephan baumann

Mittwoch, 08:30 Uhr SWR Kultur

Unser Grundgesetz

Radiofeature

Eine gute Verfassung für die Zukunft? Radiofeature. Das Gebäude des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe.

Tagestipp

Heute, 22:05 Uhr Deutschlandfunk

Musikszene

Westliche Klassik als Ausdruck von Demokratie Sinfonische Impressionen aus Taiwan Von Claus Fischer Der Inselstaat Taiwan ist ein Dauerthema in den Nachrichten. In seiner Neujahrsansprache am 1. Januar sagte der chinesische Präsident Xi Jinping, dass die Wiedervereinigung mit China "unvermeidlich" sei. Solche Töne sorgen im demokratisch regierten Taiwan verständlicherweise für Besorgnis. Der unbedingte Selbstbehauptungswille Taiwans drückt sich auch in der Kultur aus: In der Hauptstadt Taipeh steht einer der schönsten Konzertsäle der Welt - erbaut im Stil einer traditionellen Pagode. Und vor fünf Jahren wurde in Kaohsiung, der zweitgrößten Stadt des Landes, ein beeindruckendes Kulturzentrum eingeweiht, das "Weiwuying Center for the Arts". Es beherbergt die größte Konzertsaalorgel Asiens, erbaut von einer deutschen Firma. Claus Fischer beleuchtet die Klassikszene einer Nation, die ihren Platz im Konzert westlicher Demokratien gefunden hat.

Konzerttipp

Heute, 13:05 Uhr SWR Kultur

Mittagskonzert

Grenzgänge Mother Earth Schwetzinger SWR Festspiele 2024 Sheridan Ensemble Lieder und Instrumentalwerke von Darius Milhaud, Neil Young, Claude Debussy, Kate Bush, Iannis Xenakis, Antonio Vivaldi, Stevie Wonder, Ludwig van Beethoven, Chick Corea u. a. (Konzert vom 8. Mai im Jagdsaal) "Respect Mother Earth" heißt ein Song von Neil Young & Crazy Horse. Das Sheridan Ensemble hat sich von diesem Lied zu einem Programm inspirieren lassen, das den Reichtum unserer Natur feiert und gleichermaßen mahnt, sie mit Respekt zu behandeln. Ein nachdenklich stimmendes Konzert über unsere zerbrechliche Existenz auf diesem Planeten.

Hörspieltipp

Heute, 20:10 Uhr Deutschlandfunk

Hörspiel

"Man kann auch mit Müllabfällen schreien..." Kurt Schwitters politisch Von Thomas Zenke Regie: der Autor Produktion: Deutschlandfunk 2012 Kurt Schwitters (1887-1948) hat immer die Eigengesetzlichkeit der Kunst behauptet. Sie sei kein Werkzeug, nicht zu missbrauchen im Dienst einer Klasse oder Politik. Seine Werke seien indes "weder Idiotie noch ein subjektives Spielen, sondern der Ausdruck unserer (seiner) Zeit, diktiert durch die Zeit selbst". Der Merz-Künstler Schwitters - das Kunstwort "Merz" spielt auf "Kommerz" an, auf "ausmerzen" oder im Homonym "März" auf Frühling, Erneuerung - war ein leidenschaftlicher Sammler. Er hob Zeitungsausrisse auf und Weggeworfenes, Abgewertetes, Abgelebtes, um "aus den Scherben Neues zu bauen". Er traf eine Auswahl, transformierte und komponierte, ohne das "Eigengift" des Materials unlesbar zu machen. Er verhüllte also und enthüllte zugleich den realen Hintergrund. Zeitzeugen verstanden und empörten sich: Schwitters Werke seien aufrührerisch, eine Beleidigung der Nation, "undeutsch". "Man kann auch mit Müllabfällen schreien ..."

Featuretipp

Heute, 16:05 Uhr SWR Kultur

Impuls

Wissen aktuell Feature

Podcast

NDR Info

Hamburg: Neue Details zu tödlichem Arbeitsunfall in der Hafencity

Fünf albanische Arbeiter starben im vergangenen Jahr in der Hafencity beim Bau des Überseequartiers. Recherchen von Panorma 3 zeigen, die Sicherheitsvorkehrungen auf der Baustelle waren offenbar mangelhaft.

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Hörspiel-Download

NDR

David Grossman: Eine Frau flieht vor einer Nachricht (1/3)

Hörspiel nach dem gleichnamigen Roman von David Grossman Ora, eine Frau um die 50, bricht auf zu einer verzweifelten Reise, einer rastlosen Wanderung durch die Berge und Täler Galiläas. Sie ist geflüchtet aus Tel Aviv aus Angst vor einer Todesnachricht. Ihr jüngster Sohn Ofer hat sich nämlich freiwillig zu einem Militäreinsatz gemeldet. Und Ora rechnet mit dem Schlimmsten. David Grossman wurde, neben zahlreichen anderen Preisen, 2010 mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels geehrt.

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